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Jüngste Untersuchungen zeigen, dass sich die Wartelisten für gynäkologische Termine in ganz Großbritannien seit Februar 2020 mehr als verdoppelt haben. Insgesamt sind es mehr als eine Dreiviertelmillion (755.046) Termine in der Frauenheilkunde. Kurz vor der Pandemie lag diese Zahl noch bei 360.400.
Die Beseitigung dieser Verzögerungen sei nicht nur ein gesundheitliches Problem, sondern auch eine „wirtschaftliche und soziale Notwendigkeit“, sagen Experten. Denn die Kosten für die nicht rechtzeitige Behandlung gynäkologischer Erkrankungen bei Frauen belaufen sich auf geschätzte 11 Milliarden Pfund pro Jahr.
Da die Wartezeiten für gynäkologische Behandlungen, die nichts mit Krebs zu tun haben, weiterhin lang sind, hat das Royal College of Obstetricians and Gynaecologists dringende Hilfe und eine langfristige, nachhaltige Finanzierung gefordert, um die Probleme zu lösen, die zu einer Zunahme der Wartelisten führen.
Der jüngste Bericht der Organisation zeigte, dass die Wartelisten für gynäkologische Behandlungen in Großbritannien seit den Ergebnissen von 2022 um ein Drittel gewachsen sind. Sie warnen zudem, dass die Daten nur einen Teil des Problems erfassen: Wahrscheinlich warten viel mehr Frauen auf diagnostische Tests zur Bestätigung ihrer Erkrankung oder auf die lebenswichtige Nachsorge nach der Erstbehandlung.
Darüber hinaus gab es im Dezember 2024 281 TP4T mehr Neuüberweisungen in die Gynäkologie als im März 2020.
Sie sagen, dass es für die körperliche und geistige Gesundheit der Menschen und ihre Lebensqualität sowie für die Auswirkungen auf die Gesellschaft insgesamt von entscheidender Bedeutung sei, dieses Problem dringend anzugehen.
Der Bericht weist auf die „verheerenden und eskalierenden Auswirkungen“ der Verzögerungen hin, da betroffene Frauen oft unter „chronischen, lähmenden Schmerzen“ und einer Verschlechterung ihrer körperlichen und psychischen Gesundheitssymptome leiden. Auch andere Bereiche des Gesundheitssystems werden beeinträchtigt: Etwa 251 bis 4 Milliarden Frauen, die auf einen Termin warten, müssen aufgrund ihrer Symptome die Notaufnahme aufsuchen.
Ein anderer Bericht der NHS Confederation hebt unterdessen die weitreichenderen wirtschaftlichen Auswirkungen hervor. Er schätzt, dass Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund gynäkologischer Erkrankungen wie starker Regelblutung, Endometriose, Myomen und Eierstockzysten die britische Wirtschaft jährlich fast 11 Milliarden Pfund kosten.
Wie können Gesundheitsdienstleister also die Wartezeiten für gynäkologische Diagnoseverfahren und Behandlungen verkürzen?
Das RCOG hat die Regierungen in ganz Großbritannien dazu aufgefordert, sich zu einer langfristigen Finanzierung zu verpflichten und umfassende Strategien zur Verkürzung der Wartezeiten umzusetzen. Es argumentiert, dass nachhaltige Investitionen von entscheidender Bedeutung seien, um „einen rechtzeitigen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und eine weitere Verschlechterung der Gesundheitssituation von Frauen zu verhindern“.
Die schnellstmögliche Lösung dieses Problems ist Teil des kürzlich von der Regierung angekündigten Plans für Veränderungen. Er ist zudem ein Eckpfeiler der im Januar angekündigten Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem NHS und dem unabhängigen Sektor, die von Vanguard Healthcare Solutions unterzeichnet wurde.
Was wird also getan? Die Optimierung von Prozessen und die Bereitstellung dieser so wohnortnah wie möglich für die Patienten hat sich als erfolgreich erwiesen. Der Warrington and Halton Teaching Hospitals NHS Foundation Trust beispielsweise betreibt Super Clinics for Gynaecology, die an Wochenenden geöffnet sind und durch One-Stop-Modelle den Bedarf an Folgeterminen reduzieren.
Der Leeds Teaching Hospitals NHS Trust hat in Leeds ein Zentrum für Frauengesundheit eingerichtet, das Allgemeinmediziner ausbildet, weiterbildet und unterstützt. Die dort tätigen Allgemeinmediziner können nun Patienten selbstständig behandeln, was die Wartezeiten in Krankenhäusern weiter verkürzt. Das Zentrum ermöglicht es Patienten nicht nur, schneller behandelt zu werden, sondern auch, in der näheren Umgebung ihres Wohnorts behandelt zu werden.
Eine weitere Lösung besteht darin, die Kapazitäten zu erweitern, um es den Gesundheitsdienstleistern zu ermöglichen, zusätzliche Verfahren – sowohl Diagnose- als auch Behandlungsverfahren – durchzuführen.
In ihrem Plan für Veränderungen hat die Regierung die Schaffung weiterer gemeindenaher Diagnosezentren und chirurgischer Zentren zugesagt. Diese könnten durch die schnelle Schaffung zusätzlicher klinischer Kapazitäten der Schlüssel zur erfolgreichen Lösung dieses wichtigen Problems sein, sagt Simon Squirrell, UK Business Director von Vanguard Healthcare Solutions:
„Als Organisation, die sich ausschließlich auf das Gesundheitswesen konzentriert und Gesundheitsdienstleistern hilft, die Herausforderungen, mit denen sie in allen Fachgebieten konfrontiert sind, optimal zu bewältigen, wissen wir, wie wichtig es ist, Lösungen zu entwickeln, die sich direkt auf die Patientenversorgung auswirken – und zwar schnell.
„Wir haben festgestellt, dass unsere mobilen und modularen Gesundheitsräume – von Operationssälen über Stationen und Kliniken bis hin zu Diagnoseräumen – in allen Fachbereichen, einschließlich der Gynäkologie, äußerst erfolgreich dazu beitragen, die Wartezeiten zu verkürzen.
„In jüngster Zeit hat die Park View-Einrichtung im Southmead Hospital, die ursprünglich im Zuge einer Renovierung installiert wurde, so erfolgreich zur Kapazitätserweiterung beigetragen, dass sie vor Ort blieb und nun zusätzlich genutzt wird – insbesondere in der Urologie und bei Brustoperationen. Im Milton Keynes University Hospital hat eine Vanguard-Lösung dazu beigetragen, die Zahl der Tagesfälle um etwa 11% zu erhöhen.
„Bei komplexen Herausforderungen ist es manchmal wichtig, kreative Lösungen umzusetzen.“




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